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Brandschutz im Pferdestall

Eines der schlimmsten Horrorszenarien für Pferdefreunde ist der Brand im Stall. Wenn es dann doch passiert, stellt sich später oft heraus, dass es eben nicht der Brandstifter war, sondern Auslöser, die vermeidbar gewesen wären. Viele Pferdefreunde kommen von sich aus aber nicht auf die Idee, sich mit dem Thema Brandschutz zu befassen. Dabei gerät dabei das Leben der Pferde, manchmal auch der Menschen in Gefahr.

Brennbare Stoffe im Stall

Es dürfte wohl keinen Pferdefreund geben, der in einem Stall raucht, auch nicht draußen in der Nähe von brennbarem Material. Nicht vergessen: Auch Staub kann sich entzünden, und davon gibt es in vielen Ställen reichlich. Vorsicht geboten ist natürlich auch bei brennbaren Böden in der Halle oder auf dem Reitplatz (Holzschnitzel). Gerauchte Zigaretten werden selbstverständlich vollständig gelöscht und ordentlich entsorgt. Ein Risikofaktor sind zudem elektrische Anlagen. Der Tierarzt und Buchautor Dr. Ende, auch bekannt von der Equitana, hat sich die Mühe gemacht, bei seinen Besuchen in Stallanlagen Fotos von gefährlichen Leitungen … und manchmal auch von den Katastrophen, die sich später ereignet haben, anzufertigen. So fand er beschädigte Steckdosen, Kabel, die für Pferde erreichbar waren und defekte Kabel.

Was kann ich tun?

Niemand kann alles wissen. Für die elektrischen Anlagen ist der Elektriker zuständig. Er prüft die Leitungen, die Schutzschalter, spricht Empfehlungen aus und repariert, wo immer es nötig ist. Ein solcher Einsatz ist nicht teuer. Sollte er doch teuer werden, war er überfällig.