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Gefahr durch Drohnen – Bundesgesetze in Vorbereitung

Bereits im Februar 2017 kam es zu einem gefährlichen Zwischenfall auf einer brandenburgischen Pferdekoppel, als eine Drohne bei Elsterwerda fünf Pferde erschreckte. Die Pferde brachen aus und konnten erste einige Kilometer entfernt wieder eingefangen werden. Die Polizei sucht den Verursacher.

Es ist nicht das erste Mal, das rücksichts- oder gedankenlose Hobbypiloten eine Drohne benutzen, um Pferde zu erschrecken. Da Drohnen insgesamt für Verärgerung sorgen, sind Bundesgesetze zur Reglementierung in Vorbereitung. Was nicht jeder weiß, Drohnen müssen per Gesetz haftpflichtversichert sein. Die normale Privathaftpflicht reicht dafür nicht. Zwar gibt es hierzu Auseinandersetzungen, es ist aber davon auszugehen, dass auch diese strittigen Punkte mit dem neuen Gesetz geregelt werden. Ob die Flugverbotszonen ausgedehnt werden, die derzeit noch die Städte selbst regeln, bleibt abzuwarten. Verbote bestehen derzeit in der Nähe von Flughäfen. Das Filmen von Personen ist ohne deren Einwilligung übrigens auch nicht erlaubt und kann bei einer Anzeige teuer werden. Verlierer der Diskussion könnten in Zukunft die Modellflieger sein, denn die Einschränkungen für Drohnen werden auch für sie gelten.

Hier zeigt sich wieder einmal deutlich, wie Rücksichtslosigkeit zu einer Verschärfung von Gesetzen führt. Pferdehalter, die in ihrer Gemeinde Probleme mit Drohnen haben, sollten die Stadtverwaltung ansprechen.

Dieser Beitrag wurde im März 2017 bereits in unserem Mitglieder-Newsletter veröffentlicht.

CS