Schlangenbad besteuert Gnadenbrotpferde nun auch

Trotz heftigen Protests der Schlangenbader Pferdefreunde und der SPD, beschlossen die Kommunalpolitiker der CDU, Grünen und BFB am 12. Oktober, in Zukunft auch Gnadenbrotpferde zu besteuern. Antragsteller waren die Grünen. CDU und die BFB (Windkraftgegner Schlangenbad) unterstützten den Antrag, die SPD setzte sich vehement dagegen ein. Für Gnadenbrotpferde wird in Zukunft ein Betrag von 200 Euro pro Pferd und Jahr fällig. In Schlangenbad sind erheblich mehr Gnadenbrot- als Reitpferde untergebracht, da die Gemeinde aufgrund ihrer Struktur und Nähe zu Wiesbaden für die Besitzer von Rentnerpferden besonders attraktiv ist. Die z.T. heftigen Auseinandersetzungen waren auch zum Ende der Sitzung noch nicht beendet. Vor dem Gebäude kam es im Anschluss zu weiteren energischen Diskussionen zwischen den Gegnern der Besteuerung (SPD) und den Befürwortern.

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