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Änderung bei der Tierseuchenkasse Hessen – Das müssen Pferdehalter wissen

Pferde müssen bei der Tierseuchenkasse gemeldet sein. Bislang war dafür in Hessen der Eigentümer des Pferdes verantwortlich. Das hat sich nun geändert. Jetzt ist der Halter in der Pflicht, die Pferde zu melden. In den meisten Fällen wird es sich dabei um den Betreiber des Pensionsstalles handeln. Achtung: Wer seine Pferde in Eigenregie hält, ist selbst verantwortlich. Es ist auch der Halter, der für die Zahlung der Beiträge herangezogen wird. Bitte meldet Eure Pferde, bzw. informiert Euren Stallbetreiber. Achtung, die Bestimmungen sind von Bundesland zu Bundesland verschieden.

Die Adresse:

Hessische Tierseuchenkasse

Mainzer Str. 17

65185 Wiesbaden

Tel.: 0611/94083-0

E-Mail: zentrale@hessischetierseuchenkasse.de

Die Meldung gilt immer für das laufende Kalenderjahr.

Grundlage ist das Tiergesundheitsgesetz (TierGesG) vom 22.März 2013 in Verbindung mit dem Hessischen Ausführungsgesetz zum Tierseuchengesetz (HAGTierSG). Daraus geht u.a. hervor, dass die Halter von Einhufern verpflichtet sind, alle gehaltenen Tiere zum zum Zweck der Beitragsveranlagung zu melden.

Je Pferd ist für Tierseuchenbekämpfungsmaßnahmen (z.B. Infektiöse Anämie) und Tierkörperbeseitigung ein Jahresbeitrag von insgesamt 2,- € zu entrichten. Der Mindestbeitrag je Bestand beträgt aber 5,- €. Insgesamt betrachtet, bedeutet diese Umstellung des Meldeverfahrens eine wesentliche Reduzierung des Verwaltungsaufwandes, da die Anzahl der Halter sehr viel niedriger ist, als die Anzahl der Eigentümer.

Die Meldung bei der Tierseuchenkasse hat nichts mit der Pferdesteuer zu tun. Auf Anfrage hat die TSK mehrfach versichert, dass man keine Daten herausgeben werde.