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Ein schöner Herbstritt  

von Ursula Dahm

Gestern verlud Ute wieder ihre Stute Rajah und kam zu uns nach Langenberg. Das zählt noch immer als „Übungsfahrt“, weil Rajah bis vor kurzem immer nur mit einem anderen Pferd zusammen verladen wurde. Doch steigt Rajah inzwischen so sicher und „flott“ ein und fährt so ruhig und entspannt, dass „üben“ eigentlich gar nicht mehr nötig ist.

Da für den nächsten Tag Regen und vor allem viel Wind angesagt waren, nutzten wir das schöne Wetter noch einmal für einen Ritt.

Zusammen mit Lagsi holte ich Ute und Rajah an dem Parkplatz nördlich von Langenberg ab und dann ging es zunächst wieder zu Fuß die kleine Straße Richtung Obersteinenberg hinab. An dem „Sandbruch bei der großen Buche“ (einem Earth-Cache) bogen wir wieder ab in die Glasklinge. Doch diesmal ging es dort dann nach links weiter, so dass wir oberhalb des Forellensprungs vorbei kamen. Danach bogen wir nach rechts ab und ritten bergauf weiter. Anschließend ging es ein längeres Stück auf der Höhe weiter, wobei es leicht bergab ging. Ein steiler Abstieg brachte uns dann wieder hinunter zum Brunnengehrnbächle. Dieser Bach entsteht durch den Zusammenfluss von Brunnenbächle, Glasklingenbächle und Burgklingenbächle. Nun folgten wir dem Tal wieder hinauf zum Forellensprung. Als wir an der Stelle vorbei kamen, an der wir auf dem Hinweg ins Tal hinunter gekommen waren, schlugen beide Pferde vor, doch dort auch wieder hinauf zu gehen 😊

 

 

Doch wir folgten weiter dem Tal und ritten dann nach dem Forellensprung diesmal geradeaus weiter. Mit noch vielen Kurven führte uns dieser Weg wieder zu der kleinen Straße, die von Langenberg nach Obersteinenberg führt. Nach insgesamt 13,05 km kamen wir wieder bei Lagsis Stall an.

 

Rajah bestieg zügig den Hänger und Lagsi freute sich, zu seiner kleinen Herde auf die Weide zu kommen.

 

 

 

Es war ein sehr schöner Herbstritt – es war sonnig, sogar reichlich warm und erst gegen Ende frischte der Wind auf, so dass wir dann zeitweise in einem Gestöber von fallenden Blättern ritten. Der Wald hat begonnen, sich bunt zu färben, doch sind noch viele Bäume und Büsche grün.