Eine ganz besondere Spendenaktion

Dass die Deutsche Knochenmarkspenderdatei gemeinnützige Gesellschaft mbH (DKMS) auf Spendengelder angewiesen ist, ist bekannt. Nur so kann die tübinger Gesellschaft, die es seit 1991 gibt, Knochenmarkspenden unterstützen. Für viele Sportler ist es daher eine Selbstverständlichkeit, im Rahmen von großen Veranstaltungen, Spenden zu sammeln und der DKMS zukommen zu lassen. Wie groß die Sportler sind, spielt dabei keine Rolle, auch die Anzahl der Beine ist nebensächlich, wie eine ganz besondere Spendenaktion aus Lichtenau zeigt.

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Vorbildlich war auch die Verwahrung der Ponys, die gerade nicht im Einsatz waren. Fotos: Ines Owen

Die Idee hatte die Landwirtin Franka und Inhaberin der Pferdewerkstatt (Ausbildungsstätte für Ponys) in Lichtenau (NRW). Sie rief befreundete Ponykutscher aus Ostwestfalen-Lippe auf, sich an einer Spendenaktion zu beteiligen. Die erste Aktion im Jahr 2012 war ein voller Erfolg. Deshalb war die Wiederholung im Jahr 2014 schnell beschlossene Sache. So trafen sich Anfang Oktober Gespannführer mit sechs Welsh- bzw. Shettygespannen, die in zwei Schichten Rundfahrten gegen Spenden anboten. Kinder durften für zwei Euro, Erwachsene für drei Euro eine flotte Runde mitfahren und natürlich blieb zwischen den Fahrten, an der eigens eingerichteten Pony-Haltestelle, genügend Zeit, die Ponys zu streicheln. Die kleinsten vierbeinigen Spendensammler sorgten mit ihrem Stockmaß von nur 82, bzw. 86 cm für besondere Begeisterung bei den Kindern. Und auch der Erfolg kann sich sehen lassen. Die engagierten Pferdefreunde konnten schließlich fast 1000 Euro an die DKMS überwiesen. Ein schöner Erfolg für eine reibungslose Veranstaltung.