Die Equitana ist zu Ende – DFZR-Vorstandsmitglied Peter Pfister war einer der Stars

DSC_0156a_zps3bfd94f2„Wer hier nicht ist, ist nicht dabei“, lautet der Slogan der Equitana, der weltgrößten Pferdemesse. Alle zwei Jahre im März trifft sich die Welt des Pferdesportes auf der Equitana in Essen. 1.000 Vierbeiner aus 40 verschiedenen Rassen, vom Mini-Shetty bis zum flämischen Kaltblut – das bekommt man nur auf der Equitana zu sehen. Dazu eine Produktpalette vom Hufkratzer bis zum 400.000 Euro-Pferdetransporter. Mit 172.000 Messebesuchern und 29.000 Gästen der sieben Abendveranstaltungen schaffte die EQUITANA mit insgesamt 201.000 Besuchern erneut den Sprung über die 200.000er-Marke. Zuwächse verzeichnete die diesjährige Messe bei den internationalen Besuchern, besonders aus Ländern außerhalb Europas.

DSC_01162a_zps98b38428Bereits seit zwanzig Jahren ist nun auch DFZR-Vorstandsmitglied Peter Pfister aus Eibelshausen schon dabei. „Die Equitana ist für mich eine ganz besondere Zeit, auf sie bereite ich mich das ganze Jahr vor,“ so Peter. Mit seinen beiden Pferden, dem Andalusier Michel und dem Welsh Cob Klötzchen hat er in neun Messetagen insgesamt 24 Showvorführungen gezeigt. Eine starke Leistung, besonders für seine Pferde, bedenkt man doch, dass diese das ganze Jahr auf der heimischen Weide im Herdenverband leben und nun in diesem Messemoloch Darbietungen zeigten, die das Messepublikum in dieser Weise noch nicht gesehen hatte. Dabei schlug so manches Reiterherz höher, wenn Peter Pfister mit dem imposanten Andalusier Michel wild durch die Showarena tobte, sich ihre Bewegungen zu einem gemeinsamen Tanz verbanden. Wenn der große Schimmel sich majestätisch auf die Hinterbeine erhob um sich im nächsten Augenblick auf ein feines Zeichen seinen Menschen vertrauensvoll und entspannt hinzulegen, sich die Beine verknoten oder sogar auf den Rücken drehen ließ. Oder wenn Peter Pfister vor sechstausend Zuschauer im großen Showring den Schimmel ritt und Pferd Klötzchen frei nebenher lief und dabei alle Bewegungen des Reitpferdes synchron mitmachte. Ob es der gemeinsame Sprung über ein Hindernis war oder verschiedene Dressurlektionen. Besonders beeindrucken war, wenn sich die beiden Pferde flach nebeneinander auf den Boden legten, Peter Pfister dazwischen und zwei Helfer sie mit eine großen Plane komplett zudeckten. Für das Pferd als Fluchttier ein ganz besonders große Herausforderung, aber auch ein starker Vertrauensbeweis der Tiere zu ihrem Ausbilder. In einem anderen Bild kniet Pfister vor seinem sitzenden Pferde, während dieses ihm seinen Huf auf den Kopf stellt. Dieses Bild wurde übrigens aus vielen anderen spektakulären Motiven von der Messeleitung zum Bild des Tages gekürt.

Ausschnitte aus Peters Show gibt es hier: