Erste DFZR-Abendveranstaltung ein voller Erfolg

Ein Seminar der besonderen Art konnten fast 80 Zuschauer auf der Reitanlage des Reit- und Fahrvereins St. Georg Oberursel-Bommersheim sehen. Geladen hatten die FreiZeitReiter und mit Vorstandsmitglied Peter Pfister, dem Mann mit der Baskenmütze, als Autor mehrerer Fachbücher bekannt, war der passende Referent für die erste Veranstaltung der Reihe gefunden. Mit dem Titel „Natürliche Partnerschaften mit Pferden-ein Fundament liegt am Boden“ zeigte Peter allen Interessierten auf, welche Möglichkeiten der Umgang mit dem Pferd bietet, wenn das Vertrauen auf beiden Seiten vorhanden ist. Hierbei ist es ein absolutes Muss, das Pferd als ein Tier und nicht als Mensch zu sehen, den man „verhätschelt“. Über Jahre hinweg hat Pfister die Pferde beobachtet, wie sie in der Herde leben und wie der Leithengst die Herde beschützt, aber auch einzelne Herdentiere zur Ordnung ruft. Dies alles hat er bei der Ausbildung seiner Pferde berücksicht. Auf einem Pferd sitzend, zeigte er mehrere Übungen mit seinen beiden Pferden. Völlig brav folgte das Beipferd Pfisterer kreuz und quer durch die Halle, ohne von seiner  Seite zu weichen.

Fast schon Zirkuscharakter hatte die Vorstellung, als dasHandpferd sich mit den Vorderbeinen auf ein rundes Podest stellte und im Kreis drehte. Der Höhepunkt in den Augen der Zuschauer war, als sich beiden Pferde am Boden schlafend stellten und sich Pfister dazulegte, während seine Helfer im Begriff waren, eine große blaue Plane über sie zu legen. Völlige Ruhe herrschte in der Reithalle. „Wahnsinn“, hörte man einige Zuschauer sagen. Nachdem die Plane wieder weggenommen wurde, stiegen alle Beteiligten auf, als wäre nichts besonderes geschehen. „Das ist eben nur möglich, wenn ein großes Vertrauen zwischen Pferd und Reiter besteht“, so Peter Pfister. Nach einer kurzen Pause zeigte Peter , wie man in kleinen Schritten dem Pferd beibringt, gewisse Dinge umzusetzen. Konsequenz ist hier ein wichtiger Baustein der Ausbildung, der nichts mit Härte zu tun hat. Dass sich seine Pferde bei Peter wohl fühlen, sah man ihnen jedenfalls an.

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