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Haflingergestüt kämpft gegen Katastrophe

Das Thüringer Haflingergestüt Meura kämpft seit einer Woche um das Leben seiner Jährlinge. 13 haben es nicht geschafft. Erst am vergangenen Sonntag verloren zwei Pferde den Kampf um ihr Leben. Auslöser der Katatstrophe waren Gartenabfälle mit hochgiftiger Thuja und die Unbekannte auf der Koppel entsorgt hatten.

Meura ist ein Pferdelazarett

Mittlerweile ist es genau eine Woche her, dass die Züchter das erste tote Fohlen auf der Weide gefunden haben. Seitdem hat sich das Gestüt in ein Lazarett verwandelt. Die Pfleger sind ständig anwesend, tragen den Tropf, an dem die jungen Pferde hängen, auf dem Rücken. Zwei der toten Pferde hatten die Eigentümer obuzieren lassen. Die Ergebnisse bestätigten, dass die Tiere an einer Vergiftung gestorben sind. Sie waren voller Einblutungen und Ödeme.

Schmerzhafter Tod

Eine Vergiftung mit Thuja kann schleichend verlaufen. Abhängig ist das auch von der Menge abhängig, die das Pferd aufgenommen hat. Die Züchter von Meura sehen sich daher tagtäglich erneut vor die Entscheidung gestellt, welches Pferd erlöst werden muss und um welches weiter gekämpft werden soll. Eine Vergiftung mit Thuja ist für Pferde ausgesprochen schmerzhaft, verläuft langsam, aber fast immer tödlich.

Polizei ermittelt

Noch ist unklar, wer die hochgiftigen Gartenabfälle auf der Koppel entsorgt – oder bewusst abgelegt hat. Im Gestüt Meura trauert man nicht nur um die toten Pferde, es ist auch ein gewaltiger finanzieller Schaden entstanden, für den der Verursacher aufkommen muss.

Spenden werden dringend benötigt. Alle Infos und der Spendenlink auf der HP des Gestüts

http://www.haflinger-in-meura.de/index.php