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Kennzeichnungspflicht für Pferde aufgehoben!

Wahlen, Wahlergebnisse und Regierungsbildung waren Themen, die die politischen Diskussionen in den letzten Wochen und Monaten bestimmt haben. Vor diesem Hintergrund wurde kaum wahrgenommen, dass die alte Landesregierung bedeutende Änderungen des Hessischen Forstgesetzes verabschiedet hat, die auch bereits in Kraft getreten sind und den Waldbesuchern ein sehr großzügiges Betretungsrecht zusichern.

Nachdem der erste Gesetzentwurf von den Sportverbänden heftig kritisiert wurde, haben wir jetzt ein neues Waldgesetz, das das Reiten und Kutschfahren auf allen befestigten und naturfesten Wegen zulässt. Zudem ist die Verpflichtung, Pferde mit gelben Schildern zu kennzeichnen, die in weiten Teilen Hessens über 33 Jahre bestanden hat, aufgehoben worden.

Vereine, die Ausritte, Jagden oder Ähnliches organisieren, werden es in Zukunft auch leichter haben, denn sie benötigen hierfür keine Genehmigung mehr, die in der Regel mit einem gebührenpflichtigen Verwaltungsakt verbunden war. Für nichtkommerzielle Veranstaltungen im Wald (Staatswald, Kommunalwald, Privatwald) reicht künftig die Zustimmung des Waldbesitzers, die in vielen Fällen auch mündlich zu bekommen sein dürfte.

„Hessische Reiter und Kutschfahrer können sich glücklich schätzen“, sagt Dr. Harald Hohmann, Vorsitzender des Pferdesportverbandes Hessen, „obwohl Hessen eines der dichtbesiedeltsten Bundesländer ist, haben wir das liberalste Waldgesetz in ganz Deutschland.“

 

Robert Kuypers

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