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Novemberritt

von Dörthe Schenk

Am letzten Novemberwochenende wollte ich unbedingt noch einmal einen größeren Ausritt machen. Die Strecke hatte ich im Sommer schon mal grob geplant, war dann aber nicht dazu gekommen. Gestartet sind wir um 12:11 Uhr, nicht so früh wie ich gern wollte, aber immerhin. 😉 

Zunächst ging es durch die Felder um dann die Autobahn bei Klein Henstedt zu überqueren. Von da an sind wir quasi der Autobahn gefolgt, natürlich mit etwas Abstand. Über die Große Höhe und Ortholz ging es auf schönen Sand- und Waldwegen. Ab hier kenne ich mich nicht mehr so gut aus und es macht total Spaß neue Wege zu entdecken. 😃 Vom Wald aus landen wir direkt an einer offenen Sandgrube. 😲 Wir gehen seitlich daran vorbei um festzustellen, dass auf der anderen Seite sehr wohl ein Zaun ist. Das Tor verschlossen mit einer dicken Kette und Vorhängeschloss. Also umdrehen und zurück, zum Glück nur ein kleiner Umweg. 👍 Auch Spaziergänger mit Hunden sind in der Sandgrube unterwegs. Zwei der Hunde kommen hinter uns angerannt und einer bellt wild. Das sorgt bei den Pferden nur für ein müdes Ohrenzucken. 😂 Sie sind ja Hunde gewohnt und verlassen sich offenbar auf das Sprichwort „Hunde die bellen beißen nicht.“ 😁 Als wir allerdings etwas später eine Spaziergängerin mit Hund treffen, die extra stehen bleiben und uns vorbei lassen wollen, da möchte Basse bitte einen grooooßen Bogen machen. Sowas ist doch verdächtig! 😂😂😂 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hinter Groß Ippener geht es wieder über die Autobahn und dann Richtung Siek. Der Wald hier hat besonders schöne, weiche Wege. ❤️ Man hört die Motorcrossfahrer, die das Gelände zum Training nutzen und ich überlege, wie wir am besten an denen vorbei kommen ohne dass wir uns gegenseitig in die Quere kommen. Ist aber dann gar nicht nötig, offenbar haben sie jetzt genug trainiert und es ist von ihnen nichts mehr zu hören oder zu sehen. 😀👍 Wir nutzen ein paar schöne lange Trabstrecken, so langsam fängt die Dämmerung an. Nun sind wir aber wieder in bekanntem Gelände, da stört das nicht. 

Das Wetter bot zwar leider keinen Schnee, sondern typisch norddeutsches November-Schmuddelwetter – kalt bei 3 Grad und diesig – aber es blieb bis auf ein paar Nieseltropfen gegen Ende trocken. Mehr verlangen wir ja gar nicht. 😉 Dank warmer Kleidung, Thermohose und Heizsohlen habe ich auch nicht gefroren. 👍 Die Luft war herrlich frisch. Nach gut 6 Stunden und 23,9 km kommen wir im Dunkeln zu Hause an. Schön war’s! ❤️