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Rodbachhof- Häfnerhaslacher See-Burgruine

von Carola Müller

Dieses Wochenende war ich ausnahmsweise mal nicht nur mit meinem Julchen, sondern mit Luk unterwegs. Der Fuchs ist die Reitbeteiligung meiner Mutter, den ich ab und zu dann auch betreue wenn sie auf Geschäftsreise ist. Begleitet wurde ich von Ines auf ihrem Hafi Amy.

Luk lässt sich (noch) nicht gut transportieren und ist auch ein bisschen speziell was die Unterbringung angeht, sodass wir die drei Tage eben von zuhause die schönsten Ziele in der Umgebung angepeilt hatten. Ein kleines bisschen „Wanderreitfeeling“ kam für mich trotzdem auf, da es nicht der „Stammwald“ von mir und Julchen ist. Ich kenne die Gegend aber trotzdem, da ich vor 5 Jahren mit meinem Julchen selbst mal ein Jahr in dem Stall war.

 

 

Bei allerbestem Wetter sind wir am Freitag losgezogen. Im Wald war es schön schattig und es waren trotz des guten Wetters nicht allzu viele Radfahrer und Fußgänger unterwegs. Eine kleine Runde um den sogenannten Rodbachhof war für Ines und mich nach der Arbeit der Auftakt für ein tolles Wochenende.

Am Samstag ging es dann zum Häfnerhaslacher See.

 

Die Strecke bin ich seit gut 5 Jahren nicht mehr. Trotzdem habe ich alles auf Anhieb gefunden, da Ines dort auch erst einmal war. An eine Stelle konnte ich mich besonders gut erinnern, da wir uns da mal verritten hatten und dann mitten durch den Ort mussten – das prägt sich eben ein.

Am See angekommen, konnten wir dann eine schöne Aussicht ins Tal genießen. Leider ist das Ufer zu steil, sodass man mit den Pferden nicht hin kann.

 

Am Sonntag machten wir uns dann auf zur Burgruine. Dorthin geht es erstmal 7km quasi nur den Berg rauf – nicht besonders steil, aber trotzdem anstrengend für die Pferde.

Ich finde es ist immer ein besonderes Gefühl mit dem Pferd auf eine Burg zu kommen. Richtig majestätisch!

 

Dieses Mal haben wir oben angekommen sogar eine „Elbin“ getroffen. Die Mädels haben dort ein Fotoshooting gemacht und waren ganz verzückt, dass sie so spontan sogar noch ein Elben-Pferde-Shooting machen konnten.

Der Rückweg führte uns über einen schönen Waldpfad zurück zum Natoweg. Danach machten wir uns an den Abstieg.

Für mich ging es danach an allen drei Tagen noch zum Julchen – also nochmal reiten und das dann jeweils in den Sonnenuntergang J.

Luk, Ines und Amy haben am Wochenende insgesamt 43km zurückgelegt. Ich habe mit Julchen nochmal knapp 30km zurückgelegt.