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So schön sind kleine Wanderritte

Hier berichten Teilnehmer des Wanderreiter-Champions über ihre Touren. Zum Dank gibt es Extrapunkte. Die Aktion läuft noch bis zum 30. November.

 

Unsere Sieger diese Woche

Platz 1

Sabrina und Michael Habeck – Wanderer mit Pferden

Heute waren wir mal wieder auf Tour…
Laut Wetterbericht sollte es den ganzen Tag trocken bleiben und wir suchten uns eine Strecke die wir lange nicht gegangen sind und wo wir dachten das die Wege noch in Ordnung seien. Ausserdem wollte ich für einen Bekannten schauen ob die Angelteiche wo er sonst zum Angeln hinfährt das Hochwasser unbeschadet überstanden haben.

Es sah erst ganz gut aus, es war trocken und die Wege wie immer. Kurz vor der Kreuzung zu den Teichen türmten sich das Kies und Asphaltberge :-(, kurzer Blick um die Ecke waren wir der Meinung vorsichtig mit den Pferden über einen Hügel hinüber weiter unseren geplanten Weg fortzusetzen in der Hoffnung, der Weg wird wieder besser. Das Wassee muss in der Katastrophennacht so heftig den Weg runtergeschossen sein, es hat einen Asphaltierten Weg bis zu einem 1m Tiefe Weg gespült.

Wir konnten aber rechts ausweichen und unseren Weg fortsetzen. Nun setzte sich herrlicher Regen ein und wir machten kurz Pause. Insgesamt wurden wir 3x mal vom Regen überrascht und sind zu guter Letzt die letzten 2km auf direktem Wege an der Strasse zurück. Wie gut wenn man auf dem Dorf lebt :-)

 

 

Extrapunkte Platz 2

Ritt Bericht 15.8.21—Heide-Orientierungsritt

von Carola Müller

Am Sonntag waren das Julchen und ich mal wieder auf einer längeren Tour 😁 Ich hatte mir grob angeschaut wo ich lang möchte, aber den Rest „drauf ankommen lassen“. Bei bestem Wetter ging es gegen Mittag los. Wir sind erstmal auf ein paar „Wald Autobahnen“ (=ganz breite Sandwege) gestartet. Nach einiger Zeit und etwas tieferen Sandwegen habe ich dann eine Heidefläche gefunden, die ich noch nicht kannte (obwohl ich schon viel mit dem Rad und Pferd in der Gegend unterwegs war). Die Wegebeschilderung war zwischendurch etwas abenteuerlich : ein als Reitweg gekennzeichneter Weg war von der anderen Seite für Reiter verboten. Auf einem anderen Weg (gesperrt für Kutschen, aber nicht für Reiter) stand nach ca 4 km mitten im Wald ein Reitverbotsschild – rechts und links ging es nur in Schonungen mit vielen Hochsitzen. Die kurzzeitige Verwirrung meinerseits haben wir dann für eine kleine Pause genutzt.

Zwischendurch haben wir noch ein Hufeisen auf dem Weg gefunden was ich dann mal lieber auf die Seite gelegt habe.

Nach gut 3 Stunden sind wir dann am Reiterhof Severloh vorbeigekommen. Dort habe ich Julchen dann an den Wassergräben auch mal was trinken lassen können.

Leider hat dort zwischendurch mein GPS nicht aufgezeichnet, sodass ich da nur die Luftlinie habe. Nach knapp 5 Stunden hatte Julchen dann keine Lust mehr und wollte heim – da waren dann auch sehr schöne, nicht allzu tiefe Wege, sodass ich sie dann locker traben lassen konnte (Julchen wird eher schnell als langsam wenn sie keine Lust mehr hat).

Zum Schluss hatten wir dann noch die Misselhorner Heide gequeert – dort sind immer viele Leute, was total komisch ist, wenn man vorher stundenlang niemanden gesehen hat.

 

Am Ende waren es 32km in der App – ich schätze 1-2km mehr durch die „Luftlinie“ in Severloh.

Am nächsten Tag war dann Pause – bei angesagtem Starkregen und Böen mag ich nicht in den Wald.

 

 

Dritter Platz – Extrapunkte

Carola Gutekunst:

Wie fast jeden Sonntag starten wir auch heute gegen 17 Uhr zu unserem Ausritt in die Umgebung von Waldsolms. Im Sternzeichen bin ich Wassermann und deshalb bekommen Tanja und ich sehr oft eine Dusche von oben.

So auch heute, als wir uns für die Runde über Weiperfelden entscheiden. Bis zum Freibad Taunusperle sind wir gekommen und dann kam der Guss aus der schwarzen Wolke. Ist ja nur Wasser und deshalb hält es uns nicht ab.
Lachend geht es weiter Richtung Sonne und wir erleben ein tolles Naturschauspiel als Entschädigung.

Ein wunderbarer Regenbogen der sich optisch von Griedelbach bis Hasselborn spannt und in den schönsten Farben erstrahlt.

Glücklich, durchweicht und zufrieden erreichen wir unsere Sommerweide in Brandoberndorf. Hier stelle ich fest, dass die Autotür die ganze Zeit noch offen stand und nun eine Pfütze im Auto steht.

Wir stoßen mit einem alkoholfreien Mädchenbier auf unseren schönen. Ritt an und genießen den Abend.