So war unser TGT Trainingstag bei Julia Schwehn

Endlich – der 05. April 2014!

Schon lange haben wir, meine Tochter Lil und ich, uns auf diesen Kurs gefreut. Wir hatten schon viel darüber gehört und auch gelesen,  dennoch waren wir sehr aufgeregt und voller Spannung, was unser dieser Tag so bringen wird.

Es ging um 9.15 Uhr los und wir versammelten uns im Stübchen. Bei leckerem Kaffee und Kuchen stellten wir uns vor und teilten mit, was wir uns von dem Tag versprachen.
Lil sagte, dass sie einfach Spaß haben will und ja, genau das ist erst einmal die Hauptsache !
Wir waren einen sehr gemischte Truppe und verstanden uns prima.
Julia startete mit der Theorieeinheit und die war alles andere als trocken. Mit viel Bildmaterial und Beiträgen aller Teilnehmer wurde viel erklärt und auch verständlich. Doch wie kann man das mit dem eigenen Pferd umsetzen und wird es mich verstehen??

Zum Glück waren wir ja genug Teilnehmer und so mussten wir die ersten Übungen mit uns Zweibeinern absolvieren. Es war erstaunlich, dass man mit kleinen Bewegungen so viel bewirken kann und so ließ der zweibeinige Partner einen sehr schnell spüren, wenn die Ansage doch eher unklar war. Kleinste Hilfen führten zu einem Ergebnis und uns wurde klar, dass wir unseren Pferden manchmal Unrecht tun.

Ja, TGT, The Gentle Touch, ist vor allem schwer für den Führer.

Uns wurde klar, dass wir uns in Konsequenz, Konzentration und vor allem in Geduld üben müssen, wenn wir mit unseren Pferden arbeiten. Aber dafür waren wir ja auf dem Kurs, um den Grundstein zu legen und dann weiter an uns und mit den Pferden zu arbeiten. Der zweite Abschnitt beim People – Training war das Üben/ der Einsatz mit dem Leitseil. Zuerst lernten wir es richtig zu halten und im Anschluss den Ober- und Unterschwung an der Bande zielsicher einzusetzen. Wir lachten sehr viel und freuten uns über die kleinen Erfolge. So, jetzt durften wir unsere Pferde holen und begannen mit dem Führtraining.  Führen kann doch jeder, der ein Pferd besitzt – oder ?!

Wir stellten fest, dass es gar nicht leicht ist ein Pferd so zu führen, dass es geradegerichtet neben uns herläuft, stehen bleibt  oder rückwärts geht. „Kopf vor Körper“ – die wichtigste Aussage an dem Tag und auch für Zukunft. Wir bemühten uns alle sehr und unsere Pferde hatten alle viel Spaß bei der Sache, glauben wir….  So langsam stellte sich die Frage, ob wir überhaupt noch Ausdauer für die nächsten Lektionen haben werden, aber dann kam die Mittagspause und bei leckerer Pizza schöpften wir Kraft für die nächste Lektion.

LEITSEIL – eigentlich gar nicht schwer, oder? Kurze, mittlere und weite/ lange Distanz mit dem Leitseil war die Aufgabe und wir fingen an verschieden Slalomfiguren (Pylonen)  zu laufen und  vor allem auch die Pferde dazu  zu bringen zu entspannen. Auch hier wurde uns schnell klar, dass wir absolut konzentriert sein müssen, damit uns das Pferd versteht. Aber alle Teilnehmer, zwei- und vierbeinig, meisterten die Aufgaben sehr gut und Julia gab auch immer wieder gerne Hilfestellung.

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In  der letzten Lektion hatte Julia verschiedene Hindernisse aufgebaut und ähnlich wie im Zirkeltraining mussten wir jedes Hindernis mit Leitseilarbeit bewältigen. Das machte sehr viel Spaß und war für uns die schönste Lektion. Hier wurde das ein oder andere Pferd auch mal aufmüpfiger und Julia erklärte, wie in dieser Situation vorzugehen ist.  Wir lernten den Sonnengriff und konnten somit das Pferd ein wenig überlisten und wieder in Ruhe/ unsere Höhe bringen.
Alles in allem war es ein lehrreicher Tag und wir sind sehr froh, dass wir eine Trainerin wie Julia in der Nähe haben. Wir freuen uns schon auf die nächsten Kurse, insbesondere einen Fortsetzungskurs – wir werden auch viel üben !
Danke Julia und natürlich auch Petra S.!

Bericht: Maya Sturm

Nächster Kurs: 6. September 2014!

Anmeldung: http://www.fairplay4horses.de/