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Viel weiter als geplant – ein neuer „Streckenrekord“ für Ljufi

von Ursula Dahm

Gestern bin ich mal wieder mit Nadine und Ljufi ausgeritten. Das machen wir ein- bis zweimal die Woche. Normalerweise reiten wir dabei Runden mit 6,5 bis 8 km Länge. Zunächst ging es ja darum Ljufi erst einmal auf zu trainieren, da er erst seit letztem Jahr „voll“ unter dem Sattel ist. Außerdem kommen bei uns ja bei jedem Ritt eine ganze Menge Höhenmeter zusammen und auch das erfordert vom Pferd einiges an Kraft. Und dann muss Nadine immer schauen, wie sie bei 3 Kindern Zeit findet.

 

 

Doch gestern meinte sie, als wir uns am Stall trafen, sie habe mit der Familie besprochen, dass sie diesmal „was länger“ weg sei 😊

Und so konnten wir das schöne Wetter (sonnig, trocken und recht kühl) nutzen – für unsere Pferde war v. a. die Temperatur gut, da sie schon recht viel Winterfell geschoben haben.

Wir starteten auf eine Runde, die bisher unsere längste gemeinsame Strecke war (gut 10 km). Und unterwegs haben wir dann mehrmals an Abzweigungen die Variante gewählt, die die Strecke noch erweiterte. Und so kamen am Schluss 13,25 km Strecke und fast 600 Höhenmeter (knapp 300 rauf und knapp 300 runter) zusammen – ein neuer Rekord für Ljufi!

 

Es ging nach einen Stück Straße in Richtung Obersteinenberg hinunter in das Gebiet des Roßbuckels (das heißt wirklich so!). Im großen Bogen ging es dann durch den Wald und dann entschieden wir uns, in Richtung Zumhof weiter zu reiten, so dass wir zwischen dem Zumhof und dem Edelmannshof auf die kleine Straße dort kamen. Nach einem kurzen Stück auf der Straße bogen wir in den von uns so genannten „Waldmeisterweg“ ab, der uns im Bogen zum Edelmannshof führte. Von dort ging es dann mit einem kleinen Bogen zurück zum Stall.

 

 

Wir haben uns sehr gefreut, dass Ljufi die ganze Zeit fleißig marschiert ist und auch gegen Ende kein Anzeichen von Müdigkeit gezeigt hat. Danach durften die beiden dann wieder auf die Weide.

 

Leider gibt es diesmal keine Fotos von unterwegs. Ich war ja davon ausgegangen, dass wir eine der „üblichen kleineren Runden“ machen, die zu kurz sind für den Wanderreitchampion. Deshalb hatte ich keinen Fotoapparat eingesteckt. Und Nadine hatte ausnahmsweise ihr Smartphone nicht dabei …